Samstag, 1. April 2017

Die Erwählten von Aranea Hall - Rezension

Spoilerrezension

Die Erwählten von
Aranea Hall

Der Jugendfantasyroman Die Erwählten von Aranea Hall wurde 2017 von Susanne Gerdom geschrieben und erschien im ueberreuter-Verlag.


Klappentext:

Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internat »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat. Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy« verbringt, erfährt sie von der »verborgenen Geschichte der Welt«, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften »Arachne« und »Nadir« - und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für »Arachne« ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen?

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Das Cover passt perfekt zum Buch. Das Spinnennetz steht für den Orden dem die Schule angehört, Arachne und das Haus auf der Insel ist die Schule.
Anfangs erscheint die Schule wie ein Hochsicherheitsgefängnis. Überall sind Kameras, die die Schüler überwachen. Es gibt kein Internet und von der Insel gibt es keinen Weg runter. Liv kommt in der Schule an und lernt erst einmal ein Mädchen kenne, das genauso aussieht wie sie, nur das Kaj die größte Zicke ist. Liv kann ja nicht ahnen, dass ihre Mutter den Schulleiter kennt und das Kaj, seine Tochter, sogar seine Cousine ist. Immerhin hat sie geglaubt das ihr Vater gestorben ist, als sie vier war, doch auch das stellt sich als Lüge heraus.
Liv ist definitiv ein cooler Charakter. Sie ist ziemlich frech und hat ihren eigenen Kopf. Sie versucht, sich der Schönheit und Faszination von Aranea Hall zu entziehen, doch es gelingt ihr immer weniger.
Livs Zimmermitbewohnerin Miki ist super knuffig und definitiv cool. Sie redet einfach die ganze Zeit und ist sehr fröhlich und optimistisch. Außerdem versucht sie einfach mal die Firewall der Schule zu hacken.
Jayce ist der beste Charakter im gesamten Buch. Anfangs glaubt man, dass er einfach nur irgendein Bad-Boy ist, doch im Laufe des Buches erfährt man, das viel mehr hinter der Fassade steckt, als man zuerst glaubt.
Kaj ist zwar zu Beginn eine totale Zicke, aber eigentlich ist sie voll korrekt. Sie wird in der Schule als Kronprinzessin bezeichnet, weil sie die Tochter des Schuleiters ist.
Der Schulleiter, auch Professor X genannt, ist definitiv genial. Er hilft sowohl Liv als auch Jayce und allen anderen Schülern etwas über sich selbst zu lernen und sich in der Schule zurecht zu finden.
Malik ist scheiße. Ich konnte ihn von Anfang an nicht leiden, genauso wenig wie Livs Vater, und wenn er Liv und vor allem seinen besten Freund Jayce am Ende so quasi hintergeht ist es ganz vorbei mit ihm.
Livs Vater ist auf alle Fälle wahnsinnig und sollte besser eingewiesen werden. Er besitzt die Macht Leute einzuwickeln, so das sie glauben es stimmt was er ihnen erzählt und das obwohl er einfach nur grausam ist.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr. Auch wenn ich das ein oder andere Wort nicht unbedingt kannte, konnte ich sie doch immer aus dem Zusammehang verstehen. (Mein neues Lieblingswort ist auf alle Fälle ostentativ ;))

Insgesamt ist es ein hammer mega gutes Buch, das ich nur weiter empfehlen kann und ich freue mich schon soo auf den zweiten Band. Der kann gar nicht schnell genug erscheinen.

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Verlag: ueberreuter
ISBN: 978-3764170707


Bewertung: 7 von 5 Spinnennetzen

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und hier ist meine Challenge-Seite

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